Wie ich zu den Ölen kam

Meine Reise zu den Ölen begann mit meiner Haut

Vor einigen Jahren hatte ich stark mit Akne zu kämpfen. Eigentlich hatte ich schon seit Teenagerzeit alles Mögliche ausprobiert um meine „schlimme Haut“ in den Griff zu bekommen, doch nichts hat geholfen.

Von Dermatolog:inen über Naturheilpraktiker:innen zu Kosmetiker:innen, von Drogeriewässerchen über geheime Schüttelmixturen zu aggressiven Cremes, nichts hat geholfen. Nein, es wurde schlimmer und schlimmer. Ich war total verzweifelt und hatte schon aufgegeben. Und einfach gar nichts mehr gemacht.

Und genau das war der Moment, in dem ich anfing meine Haut zu verstehen. Nein, ich verstand sie noch lange nicht, aber ich begann, ihr zumindest zuzuhören.

Während ich „gar nichts“ mehr wegen meiner Haut unternahm, habe ich mich in eine komplett neue Richtung bezüglich Akne, Hautpflege und Co. informiert. Ich fing an, Bücher über Haut zu lesen. Ich durchsuchte Naturheilkunde Bücher auf Beiträge über Akne, Heilpflanzen und Therapien. Ich las Bücher über die Sprache der Haut, über die Seele und Haut und vieles mehr. Unter anderem erfuhr ich während meinen Recherchen auch, wie viel fragwürdige Substanzen ich mir tagtäglich auf die Haut geschmiert habe seit ich Teenager war und wie „kaputt“ meine Haut eigentlich sein musste.

Während ich las, recherchierte und suchte, merkte ich, wie sich meine Haut langsam erholte. Ich wusch sie nur mit Wasser und sie war zwar fettig und voller Pickel, aber irgendwie fühlte sie sich weniger gereizt und entzündet an.

Eine Arbeitskollegin war zu der Zeit in der Ausbildung zur Aromatherapeutin. Sie fragte mich, ob ich Lust hätte, der Fall für ihre Abschlussarbeit zu sein. Ich stimmte zu. Sie machte mir ein Gesichtshydrolat aus Lavendel und eine Creme auf Kokosölbasis. Ich weiss noch, wie ich zu ihr sagte, dass es verrückt sei, mir Kokosöl ins Gesicht zu schmieren, aber ich hatte ja zugesagt und eigentlich nichts zu verlieren.

Und ich hätte es nie geglaubt, aber meine Haut wurde von Woche zu Woche besser. Diese Kokosölcreme war tatsächlich das Beste, was meine Haut seit Jahren gesehen hatte. Ich bestellte nach und war total begeistert. Ich fing an, mich intensiver mit Ölen zu beschäftigen und ein riesiger Fan davon zu werden. So kam ich auch zu der Oil Cleansing Methode, welche bei mir nicht nur grossartig gegen Unreinheiten hilft, sondern auch immer wieder ein absoluter Wohlfühlmoment ist.

Einige Zeit später habe ich mich dann entschieden, die Ausbildung zur Naturkosmetiker:in bei der Academia balance in Uster zu absolvieren und diese erfolgreich abgeschlossen. Ich war fasziniert von der ganzen Welt der Naturkosmetik, die sich mir auftat. Gleichzeitig merkte ich aber, dass mich vorallem die „rohe Naturkosmetik“ begeistert. Also möglichst wenig Inhaltsstoffe, dafür von reinster, natürlichster Qualität. Keine Parfumstoffe und rein gar nichts synthetisches. Am allerliebsten selbst gemacht und nicht aus einer Grossproduktion.

Mein Wandel ging sogar so weit, dass ich heute sage, ich würde nichts zur Hautpflege verwenden, was ich nicht auch essen könnte. Darum achte ich auf besonders hochwertige Öle und wirklich nur Zusatzstoffe aus der Natur.

Meine Philosophie, meine Erkenntnisse, mein Wissen als Naturkosmetikerin und aktuelle wissenschaftliche Fakten möchte ich euch hier auf inOiLove weiter geben. Bei Fragen schreibt mich gerne an.

Wissen über Naturkosmetik, Pflanzenöle, Oil Cleansing, Hauttypen und Hautgesundheit